
Sie befinden sich hier: Startseite >> Freinet-Kindertagesstätte PrinzHöfte >> Zur Pädagogik
Selbstorganisation des Lernens bedeutet, dass die Kinder den Zeitpunkt und die Inhalte ihres Lernens selbst bestimmen und auch ihren Tagesablauf im Wesentlichen selbst planen. Ebenso übernehmen sie Gruppenleitungsaufgaben, als "Häuptling des Tages". Die ganze Gruppe ist demokratisch organisiert. Selbstorganisation heißt für uns nicht alleine: ich organisiere mich selbst, sondern vielmehr wir organisieren als ganze Gruppe gemeinsam unser Zusammenleben, unser Lernen von- und miteinander. Die Entwicklung von Teamfähigkeit in demokratischen Systemen ist hierbei eine bereits von Kindergartenkindern wie nebenbei erreichte Fähigkeit.
Lernen benötigt die innere Bereitschaft, die Offenheit für und das Interesse an den Lerninhalten. Lernen geschieht wie von selbst, wenn es in lebendige Zusammenhänge eingebunden ist.
Aus den Fragen Ideen, Wünschen und Angeboten der Kinder entsteht der Plan für den jeweiligen Tag.
"Den Kindern das Wort geben." C. Freinet
Die natürliche Methode geht davon aus, dass Kinder Erkenntnisse nicht aufgrund abstrakter Erklärungen gewinnen, sondern durch unmittelbaren Umgang mit den Phänomenen. "Die gelebte Erfahrung gräbt sich in den Körper, die Muskeln und das Verhalten ein, wird tief und unauslöschlich..." C. Freinet
Fragt man eine Mutter, nach welcher Methode ihr Kind sprechen gelernt hat, so reagiert sie erstaunt auf diese scheinbar sinnlose Frage - natürlich durch Experimentieren mit Lauten, Versuch und Irrtum, Spielen mit Sprache, tastende Versuche.
In der Umweltpädagogik, die bei uns eine besonders große Rolle spielt, bedeutet dies, dass die Kinder mit möglichst vielen Naturphänomenen in Berührung kommen, die sie zunächst auf ihre Weise erforschen, begreifen, verarbeiten, z.B. die Frösche, Schnecken, die Käfer, die Kräuter, die Bäume, die Haustiere. Dazu bietet die naturnahe Umgebung unseres Kindergartens in PrinzHöfte optimale Bedingungen.
"Am Anfang jeder Eroberung steht nicht das abstrakte Wissen - das kommt normalerweise in dem Maße, wie es im Leben gebraucht wird- sondern die Erfahrung, die Übung und die Arbeit." C. Freinet
Als Basis allen Lernens sehen wir die soziale Eingebundenheit der Kinder in eine Gruppe, in der sich die Menschen gegenseitig wahr- und ernst nehmen, ihre Bedürfnisse erkennen und achten. Konflikte werden hierbei nicht als abzuschaffende Ärgernisse gesehen, sondern als Lernanlässe, um die Regeln des menschlichen Zusammenlebens und der Demokratie zu erfahren und Lösungen zu finden, die allen gerecht werden. Ziel ist es gemeinsam ein Lebensumfeld zu schaffen in dem alle Kinder ihre Potenziale leben und entwickeln können.
"Ein Mädchen lacht und da ist plötzlich ein Bach." (Cara, 4 Jahre)
"Ein Vogel flog übers Land und schaute sich die Länder an Da kam ein Mann und schaute sich den Vogel an Und fragte ihn: was machst du hier? Ich springe hier." (Marie, 5 Jahre)
Freier Ausdruck meint die Spontanität eines jeden Kindes, die in seine kreativen Aktivitäten umgesetzt wird. Der Ausdruck und das, was sich ausdrücken will, werden als das Wesentliche und Vorrangige gesehen. Die Form ist zunächst nur Mittel zum Zweck. Sie gewinnt erst bei der Präsentation der Arbeiten an Bedeutung, aber auch dort nur als Hilfe zur Vermittlung der Inhalte.
Realität, Phantasie, Kulturelles, Erlebtes und Spontanes sind beim Freien Ausdruck untrennbar ineinander verwoben. Über die Rolle der PädagogInnen im Freien Ausdruck ein Zitat von Paul le Bohec:
"Die LehrerInnen sollen nicht wieder Kinder werden, sondern sie sollen die Freuden der Kinder "neu" lernen, zu spielen, zu singen, mit Dingen zu arbeiten."
Die Präsentation der Arbeit der Kinder nimmt ebenfalls einen großen Stellenwert in der Pädagogik unseres Kindergartens ein. Präsentationen können sein: Theateraufführungen, Bilderausstellungen, Zeitungen, kleine Bücher, musikalische Aufführungen, Tanzvorführungen, etc.. Diese Aufführungen können sowohl innerhalb der Gruppe stattfinden, als auch in einem größeren Rahmen und als weitestgehende Erfahrung in diesem Bereich sogar an uns fremden Orten, wie z.B. in einem "richtigen" Theater in Bremen.
Termine
KOMPETENZbausteine für Frauen
Fortbildung ab Januar 2012
"Führungsqualitäten entwickeln"
ANMELDUNG jetzt möglich. INFOS
"Grünkohlessen im Winterwald"
am 12.02. ab 11:00 Uhr
geführter Waldspaziergang, danach Grünkohlessen für Groß & Klein; auch für Vegetarier
Kosten 21,50€/ Anmeldung unter 04224-95066
FACHTAG "Frauen vernetzt - social media" für Frauen am 01. Februar 2012
VNB Hannover//virtuelle und reale Netzwerke für/und von Frauen
ANMELDUNG jetzt möglich. INFOS
Musik Am Kamin II
am 05.02. 15:30 Uhr mit Harfenspielerin Irmtraud Keppler und Elke Schäfer an der Querflöte
Chormusik vom Feinsten im MIKADO Café
am 26.02. 15:00 Uhr mit "Grusella von Dur zu Moll"
Das Projekt "KLangkörper" Musik- und Tanztheater 05.-09.03.
besucht uns und bereitet sich auf Ihre ganz besonderen Aufführungen am 08.03. , 09.03. und 10.03. vor.
Ein einmaliges Projekt für 130 Tanznede zu Werken von Bach, Gundermann mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dirigiert von Alexander Shelley
KiTA Prinzhöfte Theatervorstellung & Waffelschmaus
am 18.03. 15:00 Uhr mit den Kindern der Kindertagesstätte und der Krippe
QuiGong & Bogenschiessen
01.-03.06. Wochendeseminar mit Doris Rath und Manfred Meyer
Staudenflohmarkt & Café
am 06.05. ab 14:00 Uhr
Bildungsurlaub "MBSR-Achtsamkeit"
01.-05.07. Bildungsurlaub mit Heike Wagner